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_: Tage Wie Dieser :_

Von Sonnelicht durchflutet liegt die Straße vor mir. Der Wald schimmert in dämmrigen Grün. Vereinzelt brechen Sonnenstrahlen durch das Laubdach wie die Finger einer göttlichen Gestalt. Ich hole noch einmal tief Luft, bevor ich den Schritt in diese unwirkliche Welt wage. Hole Luft weil es mir vorkommt als würde ich hinabtauchen auf den Grund eines tiefen Sees. Bodenloses sinken, schweben, treiben.

Sonnig war der Tag, frei von Sorgen.
Viele Freistunden.

Auf einenGinger Ale mit dem der den Wind zähmte.

Gesagt bekommen das man einen tollen Eindruck hinterlassen hat.

zu einer Freundin gehen dort essen machen: Tomatensalat dazu Spagetti mit Tomatensoße. Sich mit dem Essen auf den Balkon setzen und auf die Vorstadt schauen, sich Geschichten zu den Leuten die vorrübereilen ausdenken.
Sich überlegen, dass man lange kein Eis mehr gegessen hat und zusammen händchenhaltend und küsse verteilend zur Eisdiele prominieren. Sich Pfefferminzeis und Schokoladeneis in der Waffel kaufen. Zur Bushaltestelle laufen und dazwischen einen kurzen Stop am Kiosk machen um sich Klimmstengel zu holen. Dort angekommen sich einfach auf den Boden setzen und immernoch so tun als wäre man ein Paar... nebenbei darrüber diskutieren, ob Beziehungen nicht einfach mal so beendet werden, Grundsätze einfach mal über Bord geworfen werden sollten um dann ein neues Leben zu beginnen.

Wie wäre das doch unkompliziert

Sich in Sport dann kaputtdehnen und auf der Toilette mal ebenso nass gespritzt werden. ( das war mies ;-)
nachhause fahren und die guano apes sehr laut aufdrehen und mitgröhlen...


Tage wie dieser, Tage wie dieser, Tage wie dieser


Open Your Eyes - Guano Apes
2.5.06 23:09


|X| grüne offenbarung |X|

Die Schleiher des Winters hat sich verzogen...
Die Gedanken sind wieder frei...

Glückshormone durchstreifen meinen Körper auf der Suche nach den letzten Resten der winterlichen Dunkelheit.

Welch sinnlicher Genuss das doch ist, sich ganz der Sonne hinzugeben. Ich freue mich auf jeden neuen Tag, an den ich das saftigen Grün der um mich herum liegenden Welt in mich saugen kann. Es ist als würde ich nicht genug davon bekommen. Ein Hunger der niemals gestillt ist. Das Grün schmerzt in den Augen. Sie erinnern sich nur an eine graue Welt.

Ich durchstreife die Stadt und durchstreife das Land. Sehe die Menschen. Sie sind anders. Sie sind schöner. Es ist als hätte die Sonne aus der winterlichen Strenge befreit. Sie genießen die Tage und es ist ein Genuss das zu sehen und das zu erfühlen.

Ich bin von Euphorie erfasst und ich genieße das...es ist wie auf einem schmalen Grad entlang zu balancieren rechts und links das Meer.
ich kann den Grad kaum erkennen und habe das Gefühl frei zu fliegen.

Im Taumel des Rausches, der Trunkenheit. Wir haben viel geredet haben gelacht. bis wir uns doppelt gesehen haben. Und das von nur zwei Flaschen Wein.

Das Plateau des Himmels zu zweit betrachtet, uns unsere Welt erträumt.

ich liebe dich


Meine Gedanken sind frei und meine Gedanken sind wach. Mein Verstand arbeitet wieder. ich sehe und fühle ganz neu.

Die Welt ist ein verdrehter Ort || die Welt ist ein Zauberwald


Âlles dreht sich Âlles Âlles Âlles Âlles Âlles
Am Ende ist alles nur noch ein Strudel von Farben. Wir tauchen unsere Pinsel in die Farbe und malen uns rote Herzen auf den Körper. Wir tauchen sie in ein saftiges Grün und malen uns unsere Welt neu...

Wenn ich nur beschreiben könnte wie das alles auf mich wirkt, wie alles vor meinen Augen neu ersteht und wieder zerfällt und wieder ersteht und zerfällt, ersteht, zerfällt, ersteht...

Wenn ich doch nur beschreiben könnte welche Wirkung das Alles auf mich hat. Wenn ich doch nur ausprechen könnte was in meinem Kopf passiert, was mein Körper anstellt.

Neznat NeznaT NeZnaT NEZnaT NEZnAT NEZNAT

der kleine Vogel verlässt den Käfig || Der kleine Vogel ist nun frei


The Dreaming - Kate Bush
7.5.06 22:56


►►► freezing solidification point ◄◄◄

Wenn wir uns nach etwas sehen, was unerreichbar für uns ist, dann ist es als würde sich die Welt nur um das Objekt, den Begriff der Begierde drehen.

Doch liegt es nicht auch an uns, dass wir das Begehrte niemals erreichen werden? Ich meine, manchmal sind die Dinge so zum Greifen nahe und trotzdem strecken wir nicht unseren Arm aus und nehmen uns das, was wir uns Wünschen. Warum tuen wir das? Warum wenden wir uns ab, wenn wir unserem Ziel doch so nahe sind?

Ist es aus Angst? haben wir Angst, das unsere Wünsche sich erfüllen könnten? Das alles was wir uns erträumen wahr werden könnte?

Oder ist es die Sehnsucht? Ist es die Sehnsucht die wir lieben, das Begehren das wir wollen? Völlig unabhängig vom Objekt des Begehrens steht sie zwischen diesem und dir. Sie ist immer dieselbe. Sie ist und bleibt die Sehnsucht. Sie verändert sich nicht. Streben wir nur nach diesem Gefühl? Suchen wir immer das neue Unerreichbare, nur um noch einmal von dieser bittersüßen Frucht zu kosten?

In unseren Träumen ist es perfekt, in unseren Köpfen ist es wunderbar. Würde die Realität dieses wundervolle Gebilde nicht einfach zerschmettern? Ist es das? Ist es vielleicht einfach die Angst, dass die Realität alles zerstören würde? Das die Realität niemals an die Vorstellung heranreichen würde?
Die Angst vor Verlust der wundervollen, zuckersüßen Träume?


Sie hatte herausgefunden, dass es zwei Dinge gibt, die einen Menschen daran hindern, seine Träume zu verwirklichen:
Der Glaube, sie seien ohnehin unerfüllbar, oder wenn diese durch eine unerwartete Drehung des Schicksalsrades plötzlich erfüllbar werden. In solchen Augenblicken bekommt man Angst vor einem Weg, von dem man nicht weiß, wohin er führt, vor einem Leben voller unerwarteter Herausforderungen, davor, dass vertraute Dinge für immer verschwinden könnten.


Aus "Der Dämon und das Fräulen Prym"
von Paulo Cohelo


In Praise Of Shadows - Kelli Ali
10.5.06 22:40


|XX| NO AIM |XX|

Lang ist her seit meinem letzten Eintrag...

Ich blicke aus dem Fenster und sehe nur den grauen, verhangenen Himmel. ich möchte nicht aus dem Bett aufstehen, aber da ich schonmal wach bin... Wieviel Uhr haben wir eigentlich? 6 Uhr morgens... Warum wache ich an einem freien Tag um 6 Uhr morgens auf? Ich weiß es nicht... es stinkt mir ein bisschen muss ich sagen. Wo ist das geruhsahme, entspannte Ausschlafen.

Im Endeffeckt habe ich mich erst mal aus dem Bett bewegt, habe mir ne Tüte Orangensaft geholt. Scheiße hatte ich einen Durst. dann wieder ins Bett gekrochen, umgedreht und weiter geschlafen.... bis 10, dann kam wieder das grausame Erwachen... Es schallte durchs ganze Haus, das schrille aufdringliche Geräusch unserer Haustürklingel. Okay, jetzt also entdgültig aufstehen... Kennt ihr das, wenn ihr morgens aufsteht und ihr wisst genau, heute ist ein Tag an dem ihr Spiegel meiden solltet? Tja ich hab es heute morgen gemerkt und das Gefühl ignoriert... ich hasse es schlecht zu schlafen....
Das is schlimmer als hätte ich die Nacht durchzecht.

Ich hatte eine dicke , große Liste mit Aufgaben angefertigt, die dieses WE zu erledigen waren bzw. sind... ja ich hab sie immernoch, und sie hat noch genau diesselbe Zusammensetzung wie gestern Abend...

Wie immer effektiv gearbeitet *g*

Aber dafür habe ich am Abend wunderbarerweise Aufnahmen in den tiefen Weiten meines PC wiederentdeckt, und mich sehr amüsiert... Mr. Brightside kanns bezeugen *zwinker*
Achja, an dieser Stelle einen lieben Gruß an ihn...


Alles in Allem ein Tag ohne Ziel und Sinn der jetzt seit 1 stunde und 24 minuten vorbei ist. Ich bin nur froh kein Wirtschaftsunternehmen zu sein, mit dieser Einstellung wäre ich schon längst pleite ^^

Egal einen wunderschönen Tag wünsche ich.

Achja im letzten Menüpunkt unter "you" findet ihr eine Liste von netten Seiten, die empfehlenswert sind...
Und ganz am rande: Ich hasse Spam im Gästebuch -.-

Danke für die Aufmerksamkeit
Adios amigos

The Happy Worker - Tori Amos
26.5.06 01:27





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