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ich will









LEERE
















weniger ist mehr
30.5.08 23:55


personal hope for the hopeless mind

und als er sich entschied, entschied er für die Welt.
und als er ging, hatte sich die Welt verändert.

Aber er hatte die Wahl!

Wo ist die Kraft nur hin und die Furchtlosigkeit?
Die hat er wohl mitgenommen...


Das Denken ist Universal - der Gedanke ist tröstlich
er macht uns gleich
er bedeutet das wir uns verstehen können
ohne Sprache
Er bedeutet das die Menschen sich irgendwann einmal
begreifen.
Das sie sich irgendwann einmal verändern

Aber bis dahin
bleibt die Welt
diese Welt






A Warm Place - Nine Inch Nails
16.4.08 23:17


der Held

Wir alle warten auf jemanden der uns rettet. Sei es ein Freund, die Liebe unseres Lebens, oder aber ein fremder Mensch, der einfach aus dem Nichts auftaucht und uns aus dem herausreißt, was wir selbst so verabscheuen. An uns und unserem Leben.

Die erschreckende Wahrheit ist, niemand wird kommen.
Nur in den seltensten Fällen rettet uns jemand aus dem Chaos was wir uns selbst eingebrockt haben oder entführt uns in eine fremdartige
Welt voller Wärme und der Zuversicht, alles meistern zu können.
Die meisten Menschen bekommen ihr leben auch so gemeistert und das nicht einmal schlecht. Ich würde behaupten das ich auch zu diesen Menschen gehöre. Ich habe eine eigene Wohnung mit einer
netten Mitbewohnerin, bezahle meine Miete regelmäßig und verdiene sogar soviel, dass ein Urlaub auch mal drin ist. Meine Freunde sind meist da für mich wenn ich sie brauche und eigentlich sollte ich mich nicht beschweren. Wiege ich diese Dinge allerdings ab und vergleiche es mit meinen Träumen, Wünschen und Hoffnungen, so ist es nicht das was ich wollte. Man kann es mit einer faden Suppe vergleichen oder jeder anderen geschmacklosen Mahlzeit die euch beliebt. Man kann es essen und man kann damit überleben, aber dem Geschmack fehlt diese Würze, die das Essen lecker machen würde.

Das eigentliche Problem ist, dass wir zwar meist wissen wir wir unser Leben so verändern können, dass es unseren Wünschen entspricht, aber die Umsetzung erfordert eine Menge Mut und Dinge die wir hinter uns lassen. Dinge die wir im Endeffekt vermissen werden und das für eine ziemlich lange Zeit. Wir wissen das wir uns eigentlich selber Schmerz zufügen müssen um etwas zu erreichen von dem wir Träumen. Und wer möchte dieses Wagnis schon alleine eingehen.

An dieser Stelle kommt der so genannte Held auf den Plan. Wir wünschen uns also jemanden der uns den Schmerz ertragen lässt und der uns einfach an der Hand nimmt und sagt: „Wir beide gegen die Welt!“. Jemanden dem wir glauben können, das wir gewinnen werden, wenn wir nur zusammen sind.
Und dann warten wir. Wir warten auf diesen Menschen, der uns trägt, der uns festhält und nie mehr los lässt. Und wir warten meist vergeblich. Eines morgens wacht man auf und stellt fest, dass niemand kommen wird der uns aus unserem Sumpf herausreißt.
Es gibt niemanden der mich befreien kann außer ich selbst, und das ist eine Tatsache die wie ein Amboss auf mich nieder fällt und mich fast erschlägt. Die Realität hat mich wieder und ich finde es scheiße. Das was ich noch bis dato mit rosaroter Brille auf dem Kopf als „nicht so schlimm, geht ja vorbei“ abgetan habe, wirkt jetzt wie die Decke eines Gefängnisses, die langsam aber sicher immer näher auf mich zukommt. Und in diesem Moment wird mit klar, dass meine Uhr tickt. Tick Tack
Tick Tack !!! Dann kommt die Panik. Ungefähr vergleichbar mit einem Schiff das im Nordatlantik untergeht und langsam mit eisig kalten Wasser voll läuft. Du stehst mitten drin und es steigt pausenlos und dir frieren langsam die unteren Extremitäten ab. Was tun? Und auch wenn dieser ganze Zustand seine Ursache in dieser Problematik hat, wünsche ich mir den Helden herbei der mir den Weg zu den Rettungsboten zeigt. Und danach vielleicht eine warme Decke über mir ausbreitet. Mir ist inzwischen klar, dass ich der Held sein muss, denn keiner wird mal so auf die schnelle kommen und die Bestie in mir besiegen und mich aus meiner eigens (vielleicht auch mutwillig) herbeigeführten Gefangenschaft befreien.

Aber auch wenn die Wahrheit so einleuchtend ist, einen letzten Rest Hoffnung hebe ich mir auf. Ich möchte einfach daran glauben, dass es einen Menschen gibt der mich retten wird. Vielleicht wird er
morgen kommen, vielleicht aber auch nie. Aber würde ich die Hoffnung aufgeben, würde ich die Welt aller Wunder berauben, die sie für mich bereithält. Denn der Wunsch und die Hoffnung auf einen Helden ist eng verbunden mit dem Glauben an Wunder. Und wer will schon in einer Welt
leben die ohne Wunder ist?
7.4.08 22:52


rock the night babe

als wenn man die ganze nacht gevögelt hätte...
it doesn`t matter




und ich rauche die ganze nacht und ich trinke und ich rauche und ich trinke und ich rauche und ich trinke...
und wenn ich dann betrunken bin tanz ich auf den tischen...
ein aufwachen gibts nicht mehr
denn ich hab genug geschlafen...



morgen morgen wirds was geben...











Traccia Audio 15 - Muse
27.3.08 00:16


13.3.08 21:43


months after september

Vielleicht, ganz am Anfang die Warnung. Den geneigten Leser erwartet nicht das übliche trara oder gar ein HappyEnd. Es erwartet ihn nicht einmal ein Ende im herkömmlichen Sinne. Es gibt kein Ende. Diese Geschichte ist eine dieser Geschichten, die einfach nie beendet worden sind, sondern vielleicht für immer offen bleiben werden.


Als wir uns das erste mal begegnet sind, da war nicht viel, nur ein stilles Einverständnis. Zwei Stunden vielleicht. Ich ging. Wir haben lange nichts voneinander gehört. Ziemlich lange.

Als wir uns wiedergesehen haben, habe ich mich glaube ich in dich verliebt. Seltsam nicht wahr. Wie schnell so etwas gehen kann.
Es waren diese magischen Augenblicke. Momente. Es waren Momente. Zum ersten Mal hab ich erfahren wie es sich anfühlt frei zu sein. Richtig frei. Du hast etwas in mir befreit was ich nur mit Mühe in mir gefangen gehalten hatte. Allerdings schon so lange das ich an dessen Rückkehr niemals mehr geglaubt hatte. Deshalb hat es mich so überwältigt und einfach in die Luft geschmissen. Ich hatte nicht damit gerechnet. Einen Moment war es wie nachhause kommen. Dieses Nachhause nach dem ich eigentlich schon so lange suche.
Vielleicht habe ich mich auch genau deshalb in dich verliebt.
Du hast mir genau das Gefühl gegeben, das ich so vermisst habe.

Wie ich so bin verging kein Tag ohne das ich daran gedacht hab. Und an dem ich darauf gehofft habe, dass du an mich denkst. Und auch wenn ich es mir nicht eingestanden habe, wusste ich doch. das ich mich verliebt hatte. In dieser einen Nacht.

Vielleicht verstehe ich jetzt besser was du meinstest, als du von Momenten gesprochen hast. Ich dachte immer, ich würde es verstehen. Ich hatte es mit dem Kopf verstanden, aber nicht mit meinem Herzen.

Es sind diese kostbaren Augenblicke nach denen wir streben, aber sie sind auch nur so kostbar, weil sie so einzigartig sind. Weil sie vergänglich sind. Momente werden einzigartig wenn sie einzigartig gemacht werden. Es wäre nicht dasselbe gewesen, wenn dieser eine letzte Kuss, ohne viele Worte, mir nicht gezeigt hätte, dass ich dich schon längst verloren hatte.

Stumble Then Rise on Some Awkward Morning - A Silver Mt. Zion
27.2.08 23:57


save our souls





Er bemerkte mein Grinsen und zuckte in gespielter Qual die Achseln. "Ich kann nichts dafür. Manche Dinge passieren einem einfach."






















run
1.2.08 00:08


give it to me

i can take it all

Dummerweise brechen auch die stärksten Dämme doch irgendwann einmal,
und am Ende fließen Tränen.


Glück ist etwas, das man immer erfahren kann, jederzeit. Man muss es nur wollen. Es begegnet uns jeden Tag, meist so klein, dass wir es nicht sehen. Wenn wir aber die Augen aufmachen, dann erscheint es uns.
Auch wenn es natürlich schwierig ist ständig die Augen offen zu haben, ich versuche es so oft wie möglich.
Wichtig ist: einen Fuß vor den anderen setzen. Nach dem großen und vollkommenen Glück zu streben ist eine ehrbahre Sache. Eine Sache für Idealisten. Idealisten die leider vergessen, dass großes Glück aus kleinem Glück besteht, und nur in täglich, eigens dafür dosierten Portionen genießbar ist.
Man stelle sich nur einmal vor, Jeden Tag seine Leibspeise essen zu müssen.
Jeden Tag diesselben Menschen sehen zu müssen.
Jeden Tag alles so machen wie man es am liebsten macht.

Ganz schnell wird aus dem erwünschten Himmel, die gefürchtete Hölle.
Und Veränderung wäre nicht in Sicht.

Ich werde einen Fuß vor den anderen setzen, wer weiß wohin mein tägliches Glück mich morgen verschlägt. Es könnte der Schritt in die Zukunft sein.


The New Flesh - Nine Inch Nails
29.1.08 23:55


15:10 time to go

first day and no sleep

offen gesagt

Es ist wie in einem dieser Romane und Filme, die zwar schön sind, aber traurig. Es ist wie man sich das ab und an mal wünscht wenn man mehr Abenteuer will. Und dann malt man es sich detailiert aus und gibt sich jedem Moment hin. Man ist ein bisschen melancholisch sobald der letzte Satz gesagt oder das Buch geschlossen wird.
Wenn man selbst für einen kurzen Moment in das Leben anderer eingetaucht ist, die einen Sommernachtstraum leben.

Und wenn man das alles so liest, sieht und hört dann ist es schön.

Und wie ist es auf der anderen Seite?








sweetest pain inside




Healing Is Difficult - Sia
14.1.08 15:31


it will never end

ich dachte ich hätte es geschafft und dann?
Dann kam es anders...



irgendwo in meinem Kopf schwirrt ein lied herum und eine passage. Ich kann nicht mehr nachvollziehen welche es war.
Irgendwas sagt mir das es wichtig war und das ich es nicht hätte vergessen sollen. Vielleicht auch nur ein Gefühl. Ich klammere mich gerne an solche Kleinigkeiten. An Zeichen.












Blood Roses - Tori Amos
23.12.07 02:22


Auch die Bösen müssen leiden

Danke für das Augenschließen,
ich kann wieder sehen

Ich hatte heute 5 Minuten Sonne im Gesicht...
eine halbe Stunde frische Brise im Bett....
sehr viel schlechtes Fernsehen

und jetzt schlaf ich nochmal drüber...
denn wie sagt man so schön: Die Zeit heilt alle Wunden












Emiliana Torrini - Heartstopper
13.12.07 01:16


follow my mind

nothing i could say today
nothing i could say here

maybe later



















Console - Suck and Run
9.12.07 21:37


schneekugel

Ich packe alles in eine Kugel aus Glas, schließe sie ein, in den hintersten schrank in meinem Kopf. Vielleicht, ganz vielleicht kommt der Zeitpunkt an dem ich es wieder herausholen kann.

Die Hoffnung stirbt nicht








brech mich
brech in sieben teile mich
nichts hindert dich
nicht einmal ich




Youssou N'Dour & Neneh Cherry - 7 Seconds
5.12.07 23:06


ich bin so verdammt müde...
























sound of our kitchen
2.12.07 11:13


| ° |

Wenn du dein Zuhause verloren hast, dann findest du es nicht mehr so schnell wieder.
Es ist fort. Für lange Zeit ist es fort.
Niemand fragt danach, denn niemand hat es gemerkt.
Nur du allein weißt es.

Zuhause ist da wo das Herz ist.
















°
28.11.07 22:11


::: supernova







BOOOOM
















Supermassive Black Hole - Muse
26.11.07 22:20


Mitte der Welt

An diesem Ort, an dem alle Fäden ihren Ursprung haben,
lassen sich alle Knoten lösen,
sogar die im Herzen.

















Suitcase - Lisa Gerrard
13.11.07 21:57


sag mir was du suchst
ich werde es für dich finden



Das Einzige was ich will ist, dass du glücklich bist.

















SIA - Breath Me
7.11.07 00:14


streetdance

Ein anderer sein
nur mal so, zwischendurch
kurz aufwachen im gehen

lachen
ein zwei Schritte aus der Reihe tanzen
mitten auf der Straße
mitsingen, Stimme schwingen lassen


Vergessen




dann wieder gehen
Aber im Kopf den Hall des Lachens behalten






Cloud On My Tongue - Tori Amos
1.11.07 21:21


Access without denial

"Schon bei den alten Griechen galt, wer mit Narben aus der Schlacht heimkehrte, als stärker als zuvor. Und ich befinde mich seit meiner Geburt auf dem Schlachtfeld, lebe immer noch und brauche niemanden, der mich beschützt"


Vielleicht führt es zu Freiheit
wenn man erkennt
egal wie man handelt
man geht als Sieger
aus dem Kampf











Brushstoke: An Elephant In The Delta Waves - Dredg
29.10.07 21:05


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